Big Tech: Zensur sogar im privaten Cloud-Speicher

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Zensur auf YouTube

Um ehrlich zu sein, auch ich bin froh, dass Donald Trumps Präsidentschaft bald endet und auch ich halte ihn für einen Rattenfänger, der die extrem hohe Unzufriedenheit vieler US-Bürger für seine Ziele ausnutzt. In einigen Tagen ist die Ära Trump vorbei. Besorgniserregend ist, was man am Rande der Ereignisse des Sturms auf das Kapitol miterleben konnte.

Wir haben uns schon fast daran gewöhnt, dass die Videoplattform YouTube Video-Beiträge sperrt und ganze YouTube-Kanäle stilllegt, deren Inhalte und Aussagen der Google-Tochtergesellschaft nicht gefallen. YouTube hat eine marktbeherrschende Stellung und ist daher nach Auffassung deutscher Gerichte verpflichtet, das Grundrecht auf Meinungsfreiheit zu schützen. Dies scheint YouTube aber nicht besonders zu interessieren.

Dass die Zensur von Big Tech nun aber sogar bis in den persönlichen Cloud-Speicher hineinreicht, hat ein Ausmaß erreicht, dass ich nicht für möglich gehalten hätte. Lesen Sie dazu folgenden Artikel von Boris Reitschuster.

Donald Trump veröffentlichte am 6. Januar 2021 ein Video, in dem er seine Anhänger aufforderte, friedlich zu bleiben und die Besetzung des Kapitols zu beenden. Das Video wurde kurz darauf von Facebook, Twitter, YouTube und verschiedenen anderen Kanälen gelöscht. Wer versuchte, dieses Video über seinen persönlichen Cloud-Speicher Google Drive mit anderen Menschen zu teilen, musste feststellen, dass der Empfänger das Video nicht öffnen oder herunterladen konnte. Er bekam die Meldung: “Sie können auf diesen Inhalt nicht zugreifen, da er gegen unsere Nutzungsbedingungen verstößt“. Willkommen in der Welt von George Orwell 1984.