US-Wahlaufsicht verhängt Geldstrafe gegen Clinton-Kampagne

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Hillary Clinton

Soll man als Journalist die Wahrheit berichten, wenn man dafür von seinen Kollegen kritisiert wird? Soll man auch dann berichten, wenn die Nachricht der “falschen Seite” nützt und man Beleidigungen auf Twitter aushalten muss? Ich denke, das sind einige der Fragen, mit denen sich Journalisten unserer Leitmedien herumschlagen, wenn diese eine Nachricht wie die folgende auf den Tisch bekommen.

Es geht dabei um die Finanzierung des Trump-Russland-Dossiers (Steele-Dossier), ein umstrittener Bericht über den politischen Gegner, der 2016 verfasst wurde und Behauptungen über Fehlverhalten, Verschwörung und Zusammenarbeit zwischen Donald Trumps Präsidentschaftswahlkampf und der russischen Regierung vor und während des Wahlkampfs 2016 enthält. Das Dossier wurde von Hillary Clintons Wahlkampfteam für einen Verleumdungsversuch gehen Donald Trump verwendet. Für die Behauptungen des Trump-Russland-Dossiers fanden sich jedoch keine Beweise, so dass dieses als Falschinformation und frei erfunden betrachtet werden muss.

Die US-Wahlaufsichtsbehörde (FEC) hat nun Bußgelder gegen Hillary Clintons Wahlkampagne und die Demokratische Partei verhängt, da diese über die Finanzierung dieses Dossiers die Unwahrheit gesagt hatten. Weitergehende Details finden Sie in den folgenden Artikeln:

Die Journalisten unserer Leitmedien haben sich dazu entschieden, diese Nachricht aus ihrem Nachrichtenstrom herauszuhalten.

Was denken Sie? Hätten unsere Leitmedien darüber berichtet, wenn die Geldstrafe gegen Donald Trumps Wahlkampagne verhängt worden wäre?

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