Totalitarismus – Wo stehen wir?

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Auge Corona

Etwas zum Nachdenken:

Totalitarismus bezeichnet eine politische Herrschaft, die die uneingeschränkte Verfügung über die Beherrschten und ihre völlige Unterwerfung unter ein (diktatorisch vorgegebenes) politisches Ziel verlangt. Totalitäre Herrschaft, erzwungene Gleichschaltung und unerbittliche Härte werden oft mit existenzbedrohenden (inneren oder äußeren) Gefahren begründet, wie sie zunächst vom Faschismus und vom Nationalsozialismus, nicht zuletzt auch im Sowjetkommunismus Stalins von den Herrschenden behauptet wurden. Insofern stellt der Totalitarismus das krasse Gegenteil des modernen freiheitlichen Verfassungsstaates und des Prinzips einer offenen, pluralen Gesellschaft dar”.

Schubert, Klaus / Klein, Martina: Das Politiklexikon, Bonn 2006, S. 289.

Und wo stehen wir?

Unser Bundespräsident sagte gestern:

“Es ist das ganz Alltägliche, in dem wir unsere Freiheit leben und friedlich leben möchten. Es ist ja nicht mehr als das Selbstverständliche, das Kommen und Gehen, das Leben, wie und wo wir möchten, das wir uns wünschen. Dass das Selbstverständliche aber nie von selbst geschieht, dass wir alle dazu beitragen müssen, dass es erhalten und geschützt wird, dass Geschichte von uns Menschen gemacht wird – zum Guten wie zum Bösen: Daran erinnert uns der 13. August.”

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 13. August 2021

Wachsam sein! Die freiheitliche Demokratie verteidigen!