Psychologische Schubser – Was ich als Blogger erlebte

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Marionette

Wer in Deutschland einen politischen Blog betreibt, der die Nachrichten der Leitmedien kritisch hinterfragt, sollte ein wenig Stehvermögen mitbringen. Ich kann aus eigener Erfahrung von einigen psychologischen Schubsern und merkwürdigen Erlebnissen berichten.

Im Dezember 2020 hatte ich diesen Blog gestartet. Einige Monate später hatte ich eine kontinuierlich steigende Zahl an Besuchern erreicht und auch die Positionierung in den Suchergebnissen bei Google war erfreulich.

Damit nahmen aber auch die SMS-Benachrichtigungen auf meinem Smartphone zu, mit denen ich irgendwelche Webseiten-Links aufrufen sollte. Ob damit Schad- oder Spionagesoftware auf meinem Smartphone installiert werden sollte, habe ich nie validiert.

Ich betreibe diesen Blog ehrenamtlich ohne die Absicht damit Geld zu verdienen. Immer wieder bekam ich per E-Mail Anfragen, ob es möglich sei, gegen Bezahlung Artikel auf meinem Blog zu veröffentlichen. Ich lehnte dies stets ab, auch deshalb, weil mir bekannt war, dass im Kampf der EU-Kommission gegen sogenannte “Desinformation” Webseiten in den Google-Suchergebnissen abgestraft werden können, wenn die Website „mit dem Ziel des wirtschaftlichen Gewinns” betrieben wird.

In einer anderen E-Mail wurde mir von einer angeblichen US-Anwältin eine Urheberrechtsverletzung bei der Verwendung von Bildmaterial vorgeworfen. Ich sollte einem Foto einen speziellen Bildnachweis hinzufügen. Wäre ich dieser Aufforderung gefolgt, hätte ich mit diesem falschen Bildnachweis tatsächlich eine Verletzung von Urheberrechten begangen.

Zu einem anderen Zeitpunkt bekam ich einen Anruf auf meinem Smartphone. Eine weibliche Computerstimme erklärte mir, dass sich meine Personalausweisnummer auf einer schwarzen Liste bei Europol befindet. Ich beendete dieses Telefonat, ohne mir diesen Blödsinn bis zum Ende anzuhören.

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