Hassrede im Programm der ARD

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In der aktuellen Legislaturperiode engagierte sich die Bundespolitik mit verschiedenen Gesetzesinitiativen gegen Hassrede. Gemäß der Definition auf Wikipedia bezeichnet Hassrede “sprachliche Ausdrucksweisen von Hass mit dem Ziel der Herabsetzung und Verunglimpfung bestimmter Personen oder Personengruppen.”

Die Amadeu Antonio Stiftung schreibt in ihrem Artikel “Was ist Hate Speech?”, dass sich Hassrede auch als “umstrittener Humor” tarnen kann. Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg stellt fest, dass Kraftausdrücke, die Stereotypisierungen oder Zuschreibungen und eine Abwertung des Opfers beinhalten, eindeutig als Hassrede identifizierbar sind.

Schauen Sie sich darauf basierend nun an, wie die ARD in einem Fernsehbeitrag Hassrede verbreitet.

Vielleicht mögen Sie den Journalisten Boris Reitschuster nicht und sind der Meinung, dass dieser den Hassrede-Beitrag der ARD verdient hat? Diesen Menschen möchte ich mit folgendem Zitat antworten:

“Das tatsächliche Recht der freien Meinungsäußerung besteht erst dann, wenn das Suchen nach der Wahrheit und das Veröffentlichen von Fakten, die der Wahrheitsfindung dienen, nicht zur Ausgrenzung oder Bestrafung derer führen, die wahrheitssuchend sind.”

Michael Johanni, Menschenrechtsaktivist

Wie weit wir in Deutschland von dem tatsächlichen Recht der freien Meinungsäußerung entfernt sind, zeigt der folgende Artikel.

Mit ihrem misslungenen Satire-Beitrag trägt auch die ARD Verantwortung dafür, dass nur noch 45 Prozent der Bürger das Gefühl haben, ihre Meinung frei äußern zu können. Man darf gespannt sein, ob Führungspersönlichkeiten der ARD so viel Anstand besitzen, sich bei Til Schweiger und Boris Reitschuster zu entschuldigen.