Google: Frontalangriff auf kritischen Journalisten

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Google Android Apps

Google hat die App des Nachrichtenportals KenFM aus dem Play Store verbannt. Auch wenn man das Nachrichtenportal KenFM und den Journalisten Ken Jebsen nicht mag, sollte man verstehen, was es für die Pressefreiheit und die Demokratie bedeutet, wenn ein Monopolunternehmen einem kritischen Journalisten die Möglichkeit nimmt, seine Berichte zu verbreiten. Das passende Wort dafür lautet Zensur. Lesen Sie sie dazu den folgenden Artikel:

Auf KenFM findet man kritische Berichte über die Pläne des “digital-finanziellen Komplexes” zur Einführung von digitalen Zentralbankwährungen. Nutzt Google hier die Gelegenheit unter einem anderen Vorwand dafür zu sorgen, dass Kritik an diesen Plänen möglichst wenig Gehör findet?

Die Rechtslage ist auf jeden Fall klar. Google hat mit seinem Smartphone-Betriebssystem Android eine marktbeherrschende Stellung und ist daher verpflichtet, die Meinungsfreiheit zu schützen. Hätte Ken Jebsen etwas getan, was gegen Gesetze verstößt, hätte sich die Staatsanwaltschaft bei ihm gemeldet. Eine abweichende Meinung zu haben ist kein Verbrechen.

Wir sollten uns darauf einstellen, dass Google bald auch seine Suchmaschine missbrauchen wird, um Webseiten mit kritischen Meinungen im Ranking abzuwerten. Selbstverständlich wird man uns das mit einer anderen, positiven Argumentation verkaufen. Wetten dass..?