Giftgas in Syrien: BBC gesteht Fake News

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Propaganda

Im April 2018 soll der syrische Diktator Baschad al-Assad laut einem von der BBC verbreiteten Bericht der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) bei einem Angriff auf Aufständische in der Stadt Duma Giftgas eingesetzt haben. Der Bericht der OPCW schien derart eindeutig, dass er die zahlreichen Luftangriffe der USA, Frankreich und Großbritannien gegen Stellungen der syrischen Armee Assads nachträglich rechtfertigte.

Einige der OPCW-Inspektoren suchten als Whistleblower mit dem Vorwurf die Öffentlichkeit, dass Erkenntnisse, die die Regierung Assads entlasteten, im Bericht gezielt ausgelassen worden seien. Auch auf diesem Blog wurde darüber berichtet. Die britische BBC hat nun eingestanden, diffamierende Aussagen über einen Whistleblower der OPCW erfunden und journalistische Standards verletzt zu haben.

Führende Kreise der OPCW hatten in Kooperation mit der BBC den Vorgang derart geschildert, dass die Verantwortung der Regierung Assads für den angeblichen Giftgas-Angriff offensichtlich wirkte. Das aber war sie nicht. Vielmehr hatte es deutliche Hinweise gegeben, dass der vermeintliche Giftgas-Angriff von interessierten Kreisen gestellt gewesen sei. Es handelte sich also um einen Propaganda-Fake. Lesen Sie dazu mehr in den folgenden Artikeln:

Nach der Brutkastenlüge, den angeblichen ABC-Waffen im Irak und den vermeintlichen ethnischen Säuberungen im Kosovo reiht sich auch diese Propaganda-Geschichte in eine Serie von Lügen ein, mit der ein militärisches Eingreifen begründet wurde. Seien wir gespannt, was die nächste Lüge für einen Militäreinsatz sein wird.

Die BBC hat ihre Falschberichterstattung zumindest nachträglich zugegeben und bestätigt damit nun die Vorwürfe der russischen Regierung vom April 2018. Und was macht die deutsche Presse? Unsere Leitmedien verschweigen das Thema einfach. Auf Google News konnte ich hierzu keinen Artikel auf den Nachrichtenportalen unserer Leitmedien finden.