Barack Obama – der Meister der Drohnenmorde

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Barack Obama

Die Anschläge vom 11. September 2001 waren der Ausgangspunkt für einen massiven Verlust an Glaubwürdigkeit der westlichen Wertegemeinschaft. Das Instrument der Folter, das bisher als geächtetes Instrumentarium galt, wurde wieder etabliert. Die USA schufen Verhör- und Folterzentren in Guantanamo, Polen, Rumänien und Litauen.

Gleichzeitig wurden Massaker an Angehörigen der Zivilbevölkerung in Afghanistan und im Irak Alltag, ohne dass die Täter Konsequenzen zu befürchten hatten. Erst durch die Enthüllungsplattform Wikileaks entstand ein Bewusstsein dafür, dass solche Kriegsverbrechen stattfanden.

Der rhetorisch äußerst begabte US-Präsident Barack Obama verstärkte das Drohnenmorden. Auf seine Veranlassung hin wurden statt wie bisher durchschnittlich zwei Drohnenangriffe im Monat nun fünf in der Woche geflogen. Das bei solchen Drohnenangriffen gleich mehrere Personen einschließlich Unbeteiligter ermordet werden, kann man erahnen. Dass dies mit rechtsstaatlichen Prinzipien nicht vereinbar ist, muss ich Ihnen sicher nicht erklären.

Um die Zahl der getöteten Zivilisten zu verschleiern, ließ Barack Obama alle Männer im Alter von 18 bis 54 Jahre, die durch die Drohnenangriffe getötet wurden, pauschal als “militante Kämpfer” deklarieren. Die Whistleblower, die Kriegsverbrechen der USA aufgedeckt hatten, ließ er so hart verfolgen wie kein US-Präsident vor ihm. Erfahren Sie mehr darüber in den folgenden Beiträgen.

Der westlichen Wertegemeinschaft mangelt es an kritischer Reflexion der eigenen Taten. Solange die Leitmedien über die Schandflecken des Westens kaum berichten, wird sich daran nichts ändern.

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